Der nächste Staat – Rethinking State

Wollen wir Vollbeschäftigung oder Vollautomation? Brauchen wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen? Wollen wir mehr oder weniger Staat? In der zweitägigen Veranstaltung haben Bürgerinnen und Bürger in Workshops neue Formen von Staat und Arbeit entworfen.

Die Kluft zwischen einer globalen Klasse von Global Citizens und einer Gesellschaft, die mit schwindenden Gestaltungsmöglichkeiten zunehmend unzufrieden ist, wird immer größer. Wie können sich Demokratie, Rechtssysteme und unsere Arbeits- und Lebensweisen an die digitale Revolution anpassen? Welche Rolle übernimmt ein zukünftiger Staat zwischen dem Schutz von Eigentum und der Sorge für das Gemeinwohl? Ist er Treuhänder eines Bedingungslosen Grundeinkommens? Ist er durch die Macht der Transnationals bereits dabei, in seinen Grundfesten zu erodieren? Wird er langfristig abgeschafft und von selbstgesteuerten Einheiten freier Individuen ersetzt werden? 

Diese Fragen standen im Fokus des zweitägigen Symposiums "Der nächste Staat – Rethinking State", an dem Interessierte aktiv teilnehmen konnten. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Aktivismus und Wissenschaft haben sie in verschiedenen Workshops neue Modelle von Arbeit und Lohn, Governance und Partizipation erarbeitet und auf Umsetzbarkeit überprüft. Die Teilnahme am Symposium war kostenlos und erforderte eine Präsenz an beiden Tagen sowie eine Anmeldung. 

Mit u.a.: Joe Quirk von Seasteading (USA), Ariella Helfgott vom Environmental Change Institute in Oxford (UK), Daniel Häni vom Unternehmen Mitte in Basel (CH), Cornelia Daheim von Future Impact in Köln, Bernhard Neumärker vom Institut für Allgemeine Wirtschaftsordnung der Albert-Ludwig-Universität Freiburg im Breisgau; Musiker Sven Kacirek (Hamburg) & Daniel Muhuni (Nairobi) sowie der Berliner Literatur-, Kultur-, Medienwissenschaftler und Philosoph Joseph Vogl. 

 

Samstag, 21.4.2018
17.00 – 21.30 Uhr, Kronprinzenpalais Berlin
&
Sonntag, 22.4.2018
10.00 – 20.00 Uhr, Kronprinzenpalais Berlin

 

 

 

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