IDEE & KONZEPTION: 

Andres Veiel gilt als einer der profiliertesten Vertreter einer politisch engagierten Kunst. Besonderes Merkmal der Arbeitsweise Veiels ist die intensive, teilweise mehrjährige Recherche als Grundlage für seine Projekte. Für seine Filme "Winternachtstraum" (1991), "Balagan" (1993), "Die Überlebenden" (1996), "Black Box BRD" (2001), "Die Spielwütigen" (2004), "Der Kick" (2006), "Wer wenn nicht wir" (2011) und "Beuys" (2017) hat er mehr als vierzig Auszeichnungen erhalten, darunter den Europäischen Filmpreis und mehrfach den Deutschen Filmpreis. Seine Theaterstücke "Der Kick" (2006) und "Das Himbeerreich" (2013) wurden unter seiner Regie am Maxim Gorki Theater und dem Deutschen Theater uraufgeführt und zu zahlreichen Gastspielen eingeladen (u.a. zum Berliner Theatertreffen).

Jutta Doberstein ist freischaffende Autorin und Stoffentwicklerin im Bereich Film und Fernsehen. Neben der Realisierung fiktionaler Formate hat sie sich vor allem auf die Entwicklung dokumentarischer Stoffe und Online-Formate spezialisiert. Bei verschiedenen Filmfestivals war sie als Kuratorin und Mitglied in Auswahlkommissionen tätig. Mit Andres Veiel verbindet sie eine mehrjährige Zusammenarbeit. Jutta Doberstein arbeitet zudem regelmäßig als Übersetzerin von Spielfilmdrehbüchern und Dokumentarfilmen. 

TEAM:

Ulrich Beck, Daniel Hengst, Julia Kaschlinski, Michaela Barth, Luisa Männel, Madgar Hische

 

KOPRODUKTIONSPARTNER:

Das Deutsche Theater in Berlin zählt zu den bedeutendsten Sprechtheaterbühnen im deutschsprachigen Raum. Hinter seiner eleganten klassizistischen Fassade beherbergt das 1849 gegründete Theater in der Schumannstraße heute drei Bühnen: Das Große Haus, die Kammerspiele sowie die Box. Auf dem Spielplan stehen zum einen Klassiker und moderne Klassiker von Autoren wie Brecht, Gorki, Ibsen, Sartre, Shakespeare und Tschechow, und zum anderen werden Stücke zeitgenössischer Autoren wie Lukas Bärfuss, Dea Loher, Thomas Melle, Ferdinand Schmalz und Roland Schimmelpfennig gezeigt und zur Uraufführung gebracht. Einmal im Jahr finden am Deutschen Theater die Autorentheatertage statt, ein 14-tägiges Festival der zeitgenössischen Dramatik. Entschiedene Regie-Handschriften, die kontinuierliche Zusammenarbeit mit wichtigen und jungen Dramatikern und das Vertrauen auf die Kraft eines lebendigen und starken Ensembles bilden die Grundlagen des künstlerischen Konzeptes, mit dem Ulrich Khuon im Sommer 2009 die Intendanz des Deutschen Theaters übernahm. 

Mit dem Humboldt Forum entsteht Ende 2019 ein neues kulturelles Stadtquartier in der Mitte Berlins. Durch das Zusammenführen herausragender Sammlungen mit bedeutenden Exponaten, darunter spirituelle Objekte und Kunstwerke aus Asien, Afrika, Amerika, sowie in vielfältigen Veranstaltungen regt das Humboldt Forum zu neuen Erkenntnissen über die Welt von gestern, heute und morgen an. Akteure im Humboldt Forum sind die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Kulturprojekte Berlin mit dem Stadtmuseum Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und federführend die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss. Bereits jetzt ist das Humboldt Forum mit einem vielfältigen Programm an Ausstellungen, Diskussionen, Performances, Workshops, Filmen und künstlerischen Interventionen in der ganzen Stadt präsent.

 

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