"Der nächste Staat – Rethinking State"

Mitwirkende am Sonntag (Workshopleiter und -leiterinnen)

 
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Prof. Dr. Dr. Ayad Al-Ani forscht am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin und ist Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam und Universität Basel. Er ist ao. Professor an der School of Public Leadership der Universität Stellenbosch, Südafrika und "Visiting Professor" an der FernUniversität in Hagen. Er hat über 20 Jahre Erfahrung bei internationalen Beratungsunternehmen unter anderem als Executive Partner bei Accenture. Zuletzt war er Rektor und Professor an der ESCP Europe in Berlin sowie Professor an der Hertie School of Governance. (In das Thema einlesen.)

Workshop: "Macht und Maschinen: Lights-out Fabriken, Tribes, Communities und Plattformen"

 
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Cornelia Daheim beschäftigt sich seit 2000 als beratende Zukunftsforscherin mit der Zukunft, heute mit dem eigenen Unternehmen Future Impacts. Sie unterstützt Organisationen, die nach vorne schauen und Zukunft gestalten wollen – vom Europäischen Parlament bis zur Evonik – mit Trendanalysen und Szenarioprozessen. Nach zwei unabhängigen Influencer-Analysen gilt sie als "one of the world’s leading women futurists". Zudem leitet sie seit 2003 als Vorsitzende ehrenamtlich den "German Node" von "The Millennium Project", des weltweit größten NGOs der Zukunftsforschung. Seit über 15 Jahren beschäftigt Cornelia Daheim sich mit gesellschaftlichem und technologischem Wandel, und dabei insbesondere – wegen ihres Hintergrunds in der Organisationspsychologie – mit der Zukunft der Arbeit und der Digitalisierung.

Workshop: "Streik! – Über die Macht der abhängig Beschäftigten" (gemeinsam mit Leon Krenz)

 

Rutger De Graaf-van Dinther ist Bauingenieur, Unternehmer und Forscher und erwarb sein MSc und PhD (beide mit Auszeichnung) an der Technischen Universität Delft.  Sein Forschungsziel ist es, die Anfälligkeit von Städten zu verringern und ihre Klimafestigkeit zu verbessern. Rutger De Graaf ist Direktor und Gründungspartner von DeltaSync, einem führenden internationalen Spezialisten für schwimmende Urbanisierung. Hier arbeiten Ingenieure, Designer und Forscher zusammen. De Graaf ist auch Mitbegründer von Blue21, einer interdisziplinären Expertenplattform, die die Gesellschaft inspirieren und befähigen soll, schwimmende Städte mit einer positiven Wirkung auf den Planeten zu realisieren. Seine Mission ist die Erforschung, Gestaltung und Realisierung von schwimmenden Städten für den menschlichen und ökologischen Fortschritt. Gemäß der Vision von BlueRevolution, soll ein zyklischer Stoffwechsel und eine Symbiose zwischen Städten auf dem Land und auf dem Wasser geschaffen werden.  Sein drittes Unternehmen ist INDYMO, ein Unternehmen, das Unterwasserdrohnen für die Erforschung der Wasserqualität und Ökologie entwickelt und einsetzt. Daneben ist Rutger De Graaf auch Professor für angewandte Forschung (Lektor) für Wasserinnovation an der Fachhochschule Rotterdam.

Workshop: "Zurück auf Los"

 

Mirko Derpmann ist Kreativdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung von Scholz & Friends Agenda. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Wirtschaftspolitik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster arbeitete er zunächst als Entwickler und Autor für den Kölner Könemann Verlag und wechselte 2001 zur Medienberatung HMR International, wo unter anderem das ZDF, der WDR und BBC Worldwide zu seinen Kunden gehörten. Seit Oktober 2004 arbeitet Mirko Derpmann für Scholz & Friends Agenda in Berlin. Er war maßgeblich an der Entwicklung und Durchführung der Standortkampagne "Deutschland – Land der Ideen", der Hochschulkampagne der neuen Bundesländer "Studieren in Fernost" und verschiedener Themenkampagnen für das Europäische Parlament und die Europäische Kommission beteiligt. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. bei den Cannes Lions, dem ADC Deutschland, Eurobest, dem LIA, dem internationalen Deutschen PR-Preis und dem Effie.

Workshop: "Zurück auf Los"

 
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Isabel Feichtner ist Professorin für Öffentliches Recht und Wirtschaftsvölkerrecht an der Universität Würzburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören das Wirtschaftsvölkerrecht, Recht und Verteilungsfragen, transnationales Rohstoffrecht sowie Geld- und Finanzrecht. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Public Law's Rationalization of the Legal Architecture of Money: What Might Legal Analysis of Money Become? (German Law Journal 17, 2016), International (Investment) Law and Distribution Conflicts over Natural Resources (in: Rainer Hofmann/Stephan Schill/Christian Tams (Hg.), International Investment Law and Sustainable Development, Edward Elgar 2015) und Verteilung in Völkerrecht und Völkerrechtswissenschaft (in: Sigrid   Boysen/Anna-Bettina   Kaiser/Florian   Meinel   (Hg.), Verfassung   und Verteilung, Mohr Siebeck 2015, S. 93).

Workshop: "Die Vereinigten Staaten von Europa?" (gemeinsam mit Kai von Lewinski)

 
 © Jan Hagelstein

© Jan Hagelstein

Daniel Häni ist ein Schweizer Unternehmer und Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Seit 1998 ist er Mitbegründer und Mitglied der Geschäftsleitung des unternehmen mitte – das bekannteste Kaffeehaus der Schweiz in einer ehemaligen Bank mitten in Basel. Häni gründete 2006 zusammen mit dem Künstler Enno Schmidt die Initiative Grundeinkommen. Im Herbst 2008 brachten sie den Film Grundeinkommen – ein Kulturimpuls heraus, der bereits über 1 Million mal gesehen wurde. Im Frühling 2012 wurde die Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommenlanciert und am 4. Oktober 2013 mit 126’000 gültigen Unterschriften und einer spektakulären Performance erfolgreich im Bundeshaus in Bern eingereicht. Am 5. Juni 2016 fand die weltweit erste Volksabstimmung in der Schweiz statt und löste ein weltweites Medienecho aus. Im Herbst 2015 erschien das 'Buch zur Abstimmung' von Daniel Häni und Philip Kovce bei Orell Füssli: Was fehlt, wenn alles da ist? 2017 folgte "Was würdest du arbeiten, wenn für dein Einkommen gesorgt wäre? Manifest zum Grundeinkommen" im Verlag ecowin.

Workshop: "Lebensgefühl Grundeinkommen"

 
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Dr. Ariella Helfgott ist Senior Research Fellow am Environmental Change Institute der University of Oxford und Assistant Professor am Copernicus Institute for Sustainable Development der Universität Utrecht. Sie ist Mitglied der Food Systems Research Group der University of Oxford. Sie ist die Hauptforscherin des CGIAR Climate Change Agriculture and Food Security (CCAFS) Systemic Integrated Adaptation Research Program. Ariellas Forschung erstreckt sich von der konzeptionellen und mathematischen Modellierung von Systemresilienz und Anpassungsfähigkeit bis hin zu partizipativen Ansätzen zum Aufbau von Resilienz und Anpassungsfähigkeit vor Ort. Während sie eine formelle Ausbildung zur Mathematikerin und Ingenieurin erhielt, konzentriert sich ihre aktuelle Arbeit auf die Integration technisch-analytischer, philosophisch-hermeneutischer und management-administrativer Disziplinen, um eine gerechte und nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

Workshop: "Zurück auf Los"

 

Dr. Thomas R. Henschel ist Professor am Institut for Cultural Diplomacy. Sein Arbeits- und Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Kooperation und Zusammenarbeit. Er ist überzeugt davon, dass Menschen durch Kooperation zu besseren Lösungen kommen. Als Koordinator des internationalen Netzwerkes für Menschenrechte der Bertelsmann Stiftung initiierte er den Dialog zwischen Menschen aus unterschiedlichen Regionen der Welt. Er ist Wirtschaftsmediator und Gründer der Mediationsakademie Berlin und der Signet GmbH u. Co. KG. Er hat sich in Israel, Süd-Ostasien, den USA und Irland fortgebildet und schulte und trainierte Experten für Menschenrechte, Führungskräfte und Multiplikatoren in Deutschland, Europa, Israel, den Philippinen, Argentinien, Chile Russland und den USA. Zu seinen letzten Projekten gehört die Teilnahme am Global Risk Forum in Davos, die Mediation eines internationalen Konfliktes in Libyen, die Ausbildung von Zivilrichtern in Mediation in Ägypten und die Begleitung von Verhandlungen der UN Organisation FAO (Food and Agricultur Organization in Rom).

Moderation Plenum I und II (gemeinsam mit Ulrike Hermann)

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Ulrike Hermann absolvierte nach einer abgeschlossenen Lehre als Bankkauffrau die Henri-Nannen-Schule. Anschließend studierte sie Wirtschaftsgeschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Seit 2000 ist sie Wirtschaftskorrespondentin bei der Berliner taz. Dort war sie auch Parlamentskorrespondentin und leitete die Meinungsredaktion. Sie gehört auch zum Vorstand der taz-Verlagsgenossenschaft. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. "Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam. Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen" (2013) und "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Die Krise der heutigen Ökonomie oder Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können" (2016).

Moderation Plenum I und II (gemeinsam mit Thomas R. Henschel)

 
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Kathrin Jesse arbeitet seit über 15 Jahren in der Werbung, als leidenschaftliche Strategin ist sie dabei immer auf der Suche nach versteckten Wahrheiten über Menschen. Nur wenn Kommunikation auf solchen Wahrheiten beruht, kann sie Menschen berühren, bewegen und Verhalten beeinflussen. Kathrin hat in München und Berlin Politische Wissenschaft studiert, sie publizierte 2006 "Female Elites" – eine Betrachtung über Strategien und Mechanismen für den Aufstieg von Frauen in Führungspositionen. Aktuell leitet sie die Strategieabteilung bei DDB Berlin und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Kathrin lebt und arbeitet in Berlin.

Workshop: Sonderworkshop Wir schaffen das! (gemeinsam mit Christian Unsinn)

 

 
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Leon Krenz ist selbstständiger Videoredakteur, Trainer und Berater. Er hat sich auf alle Fragen rund um die Kommunikation von Zukunftsbildern, 360°-, Mobile- und Socialvideo spezialisiert. Von Berlin aus arbeitet er international als Workshopleiter und Videojournalist und berät Medienhäuser in Videostrategiefragen. Sein fachliches Können hat er neben der praktischen Arbeit als Journalist, unter anderem bei ze.tt (Zeitverlag), dem öffentlich rechtlichen Rundfunk, durch ein Studium zum Diplom-Technikjournalisten und in der Trend- und Zukunftsforschung gesammelt.

Workshop: "Streik! – Über die Macht der abhängig Beschäftigten" (gemeinsam mit Cornelia Daheim)

 
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Prof. Dr. Kai von Lewinski hat Rechtswissenschaft in Heidelberg, Berlin (Freie Universität) und Freiburg sowie Geschichte in Freiburg studiert. 2000 wurde er an der Universität Freiburg promoviert. Anschließend war er zunächst als Rechtsanwalt tätig. 2010 schloss er seine Habilitation an der Humboldt-Universität ab. Seine Habilitationsschrift behandelt den Staatsbankrott und dessen rechtliche Bewältigung. Trotzdem wurde er persönlich vom griechischen Anleiheschnitt im Jahr 2012 erwischt. Heute lehrt er Öffentliches Recht an der Universität Passau. In der Forschung widmet sich von Lewinski hauptsächlich der Konvergenz der Medien, der Freiheit von Information und dem Datenschutzrecht. Daneben arbeitet er auch im Bereich des Verfassungsrechts, der Staatslehre, des Katastrophenrechts und des Anwaltlichen Berufsrecht. Seit 2014 ist er Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs „Privatheit (und Digitalisierung)“, wo er seit 2017 stellvertretender Sprecher ist.

Workshop: "Die Vereinigten Staaten von Europa?" (gemeinsam mit Isabel Feichtner)

 

Prof. Dr. Philipp Misselwitz ist Architekt und Stadtplaner mit Sitz in Berlin. Er studierte an der Universität Cambridge und der Architectural Association London und promovierte an der Universität Stuttgart über die sozialräumliche Entwicklung in urbanisierten Flüchtlingslagern. Im Jahr 2008 initiierte er ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt, das zur Entwicklung und Erprobung einer gemeindegetriebenen Planungsmethode in palästinensischen Flüchtlingslagern im Nahen Osten führte. Er arbeitete für die Deutsche Entwicklungszusammenarbeit (GIZ) und als Berater für das Hilfswerk der Vereinten Nationen, bevor er den Lehrstuhl für Internationalen Städtebau an der Universität Stuttgart übernahm (2010-2013). 2013 wurde er zum Vorsitzenden der Habitat Unit am Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin berufen - einem weltweit vernetzten Forschungs- und Lehrzentrum zur Erforschung von Urbanisierungsprozessen im globalen Süden. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind nutzergetriebene Stadtentwicklungsprozesse und Koproduktionen im Wohnungsbau in Europa und dem Globalen Süden, ländliche Urbanisierungsprozesse, translokale Raumproduktion sowie transdisziplinäre Lehrmethoden im Bereich des Städtebaus. Außerdem ist er Netzwerkpartner im Urban Catalyst Studio, einem Planungsbüro mit Sitz in Berlin.

Workshop: "Zurück auf Los"

 
 © Goran Basic

© Goran Basic

Jürg Müller, geboren in Zürich, arbeitet als Wirtschaftsredakteur für die Neue Zürcher Zeitung mit den Themenschwerpunkten Finanzsystem und Digitalisierung. Er absolvierte ein Bachelor-Studium in internationalen Beziehungen und Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen, worauf ein Master-Studium in Volkswirtschaftslehre an der Universität Cambridge folgte. In seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit dem Einfluss der Bankenregulierung auf wirtschaftliche Stabilität und Prosperität. Jürg Müller fordert einer radikale Reform des Finanzsystems und veröffentlichte 2018 unter dem Pseudonym Jonathan McMillan gemeinsam mit einem Investmentbanker, der anonym bleiben möchte, das Buch "Das Ende der Banken".

Workshop: "Das Ende der Banken ist der Anfang eines gerechteren Finanzsystems"

 
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Prof. Dr. Bernhard Neumärker ist Direktor der Abteilung für Wirtschaftspolitik und Ordnungstheorie an der Albert‐Ludwigs‐Universität Freiburg. Der Ökonom legt seine Forschungs‐ und Lehrschwerpunkte auf soziale Gerechtigkeit, ökonomische Logik wirtschaftspolitischer Reformen, Macht‐ und Konfliktanalyse sowie ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Neben dem Bedingungslosen Grundeinkommen beschäftigt er sich gegenwärtig vertieft mit der Akzeptanz nachhaltiger Beleuchtungssysteme, Landraub in der dritten Welt und politische Ökonomie von Handelsabkommen wie z.B. TTIP.

Workshop: "Bedingungslose Konsumenten?"

 
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Joe Quirk (Präsident, Autor, Aquapreneur bei Seasteading) ist ein Wissenschaftsautor, Romanautor und Memoiren-Ghostwriter mit einem nationalen Bestseller in jeder Kategorie. Er ist Co-Autor von Patri Friedman von Seasteading: "How Floating Nations Will Restore The Environment, Enrich The Poor, Cure The Sick, and Liberate Humanity from Politicians" was ein Bestseller in der Kategorie Marine Engineering war. Er hat die Firma Pixar beraten, welche sich bereit erklärt hat, seine öffentlichen Vorträge für Studenten zu illustrieren. Joe ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Blue Frontiers, wo er ein Team von Anwälten, Ingenieuren, Geschäftsführern, Künstlern und Investoren dabei unterstützt, die ersten schwimmenden Inseln mit beispielloser politischer Autonomie in den Gewässern der Nationen zu errichten, die bereit sind, die ersten Seeküsten zu beherbergen.

Workshop: "Zurück auf Los"

 

Miriam Saage-Maaß ist promovierte Rechtsanwältin und stellvertretende Legal Director des ECCHR, wo sie das Programm "Wirtschaft und Menschenrechte" leitet. Sie hat unter anderem an Verfahren gegen Unternehmen wie KiK und Lidl wegen der Ausbeutung von Arbeiter_innen in Pakistan und Bangladesch gearbeitet. Sie veröffentlicht regelmäßig zur Frage der juristischen Verantwortung von Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen in den globalen Zulieferketten und tritt international als Expertin im Bereich Unternehmensverantwortung und Menschenrechte auf.

Das ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights) ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Das ECCHR nutzt das Recht, um gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern für eine solidarische Welt frei von Folter, Unterdrückung und Ausbeutung und gegen anhaltende Straflosigkeit zu kämpfen. Die juristische Arbeit des ECCHR unterstützt Betroffene in ihren Bestrebungen um Gerechtigkeit uns setzt Menschenrechte weltweit durch. Im Rahmen unseres Programmes Wirtschaft und Menschenrechte treten wir dafür ein, dass auch die durch Unternehmen verursachten Verletzungen von Umwelt- und Menschenrechten juristisch aufgearbeitet werden. 

Workshop: "Wen schützt der Staat?" (gemeinsam mit Christian Schliemann-Radbruch)

 
 © albrechtsbestebilder

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Andreas Schiel ist promovierter Philosoph und Sozialwissenschaftler. Für das denkzentrum|demokratie denkt er die Demokratie in die Zukunft, gestaltet Workshops und hält Vorträge. Daneben arbeitet er für das foresightlab in weiteren Projekten der Zukunftsforschung, etwa zur digitalen Transformation und zur Zukunft der Arbeit. Andreas Schiel ist Teil des Kernteams der Initiative D2030 und bloggt bei arbeit:morgen.

Das denkzentrum|demokratie ist ein allen Interessierten offenstehender, gemeinnütziger Thinktank, getragen vom Verein Kommunikative Demokratie e.V. In offenem Austausch und verschiedenen Formaten der Theorie und Praxis (Workshops, Dialoge, Blogartikel, wissenschaftliche Publikationen etc.) sollen Wesen und Krise der Demokratie analysiert und verstanden sowie ihre Zukunftsperspektiven erarbeitet und verwirklicht werden.

Workshop: "Mehr Demokratie wagen?" (gemeinsam mit Tom Wohlfahrt)

 

Christian Schliemann-Radbruch ist promovierter Jurist und Legal Advisor des ECCHR im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte. Er hat rechtliche Interventionen von indischen und philippinischen Betroffenen von Gesundheitsschäden gegenüber europäischen Pestizidherstellern begleitet. Er ist ferner für das ECCHR in internationale Schiedsgerichtsverfahren involviert, um dort die Rechte Dritter gegenüber Staat und Unternehmen geltend zu machen und leistet juristische Unterstützung für mexikanische Angehörige gegen deutsche Waffenproduzenten. 

Das ECCHR (European Center for Constitutional and Human Rights) ist eine gemeinnützige und unabhängige Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Das ECCHR nutzt das Recht, um gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern für eine solidarische Welt frei von Folter, Unterdrückung und Ausbeutung und gegen anhaltende Straflosigkeit zu kämpfen. Die juristische Arbeit des ECCHR unterstützt Betroffene in ihren Bestrebungen um Gerechtigkeit uns setzt Menschenrechte weltweit durch. Im Rahmen unseres Programmes Wirtschaft und Menschenrechte treten wir dafür ein, dass auch die durch Unternehmen verursachten Verletzungen von Umwelt- und Menschenrechten juristisch aufgearbeitet werden. 

Workshop: "Wen schützt der Staat?" (gemeinsam mit Miriam Saage-Maaß)

 
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Dorothee Spannagel ist seit 2014 Referatsleiterin für Verteilungsanalyse und Verteilungspolitik am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung mit den Arbeitsschwerpunkten Empirische Armuts- und Reichtumsforschung, Soziale Ungleichheit, Sozialpolitik und vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung. Sie absolvierte ein Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Neueren Geschichte in Tübingen und Heidelberg. 2005-2011 promovierte sie am Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg zum Thema "Reichtum in Deutschland. Empirische Analysen". 2010-2011 war sie Koordinatorin des Promotionskollegs "Grenzen der Zivilgesellschaft" am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg und 2011-2013 Projektmanagerin des EU-Forschungsprojekts "COPE – Combating Poverty in Europe" an der Universität Oldenburg. 

Workshop: "Ein Land ohne Armut?"

 
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Ana Teixeira Pinto ist Schriftstellerin und Kulturtheoretikerin mit Sitz in Berlin. Sie ist Dozentin an der Universität der Künste, Berlin, und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leuphana Universität, Lüneburg. Ihre Schriften erschienen in Publikationen wie e-flux journal, art-agenda, Mousse, Frieze/de, Domus, Inaethetics, Manifesta Journal oder Texte zur Kunst. Sie ist Herausgeberin von "The Reluctant Narrator" (Sternberg Press, 2014) und hat zuletzt zu "Alleys of Your Mind: Augmented Intelligence and its Traumas" (herausgegeben von Matteo Pasquinelli, 2015) und "Nervöse Systeme" (herausgegeben von Anselm Franke, Stephanie Hankey und Marek Tuszynski, 2016) beigetragen.

Workshop: "Government curtesy of Silicon Valley oder: Technik als politische Dystopie"

 
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Prof. Pavlina R. Tcherneva ist außerordentliche Professorin und Lehrstuhlinhaberin der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät des Bard College, New York. Sie ist außerdem wissenschaftliche Mitarbeiterin am Levy Economics Institute und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Full Employment and Price Stability (CFEPS) an der University of Missouri, Kansas City. Sie ist spezialisiert auf die Bereiche Geldtheorie, Fiskalpolitik und makroökonomische Stabilisierung. Ihre Forschung untersucht die Auswirkungen der direkten Schaffung von Arbeitsplätzen auf Wachstum, Einkommensungleichheit und Arbeitslosigkeit, insbesondere auf Frauen und Jugendliche. Sie hat ein Konzept für die Operationalisierung ihres Vorschlags zur Arbeitsplatzgarantie für die Vereinigten Staaten entwickelt. Tcherneva hat zuletzt die Bernie Sanders' US-Präsidentschaftskampagne 2016 beraten. Sie hält Vorträge bei Zentralbanken auf der ganzen Welt und hat mit Ökonomen und Politikern aus verschiedenen Ländern an der Entwicklung und Bewertung von Beschäftigungsprogrammen gearbeitet. Als Gastwissenschaftlerin am Cambridge Centre for Economic and Public Policy, U.K., beschäftigte sie sich mit John Maynard Keynes' gesammelten Schriften und entwickelte eine Interpretation von Keynes' politischem Ansatz zur Vollbeschäftigung, für die sie von der Association for Social Economics mit dem Hellen-Potter-Preis (2012) ausgezeichnet wurde.

Workshop: "Arbeit ist Politik"

 
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Christian Unsinn absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaft und machte im Rahmen seines Referendariats am Landgericht Lübeck Station bei den Hamburger Medienrechtskanzleien Etzel & Burmester und Unverzagt von Have. Nach seiner fünfjährigen Tätigkeit als Syndikus für die Jung von Matt-Gruppe, war er ebenfalls fünf Jahre General Counsel der Doyle Dane Bernbach-Gruppe. Seit 2015 ist Christian Unsinn Geschäftsführer der Lemon Group Services. Er ist Partner der Kanzlei Unsinn Kirchner Rechtsanwälte und Inhaber des Schallplattenlabels Take it Back. 2006 veröffentlichte er "Die Bedeutung von Marken und die Schutzfähigkeit von Werbekonzeptionen" in "Produkt- und Konzeptpiraterie" (Nicolas Sokianos (Hrsg.), Gabler Verlag).

Sonderworkshop "Wir schaffen das!" (gemeinsam mit Kathrin Jesse)

 
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Tom Wohlfarth ist freier Autor und Journalist, u.a. für Zeit Online und den Freitag. Er ist Mitgründer des denkzentrum|demokratie und des Vereins Kommunikative Demokratie. Tom Wohlfarth hat Philosophie, Literatur- und Religionswissenschaft studiert und arbeitet an einer Dissertation zur "Privatisierung der Politik". 2015 erschien sein Buch "Genie in der Kunst des Lebens. Geschichte eines Goetheschen Gedankens" im Wehrhahn Verlag. 

Das denkzentrum|demokratie ist ein allen Interessierten offenstehender, gemeinnütziger Thinktank, getragen vom Verein Kommunikative Demokratie e.V. In offenem Austausch und verschiedenen Formaten der Theorie und Praxis (Workshops, Dialoge, Blogartikel, wissenschaftliche Publikationen etc.) sollen Wesen und Krise der Demokratie analysiert und verstanden sowie ihre Zukunftsperspektiven erarbeitet und verwirklicht werden.

Workshop: "Mehr Demokratie wagen?" (gemeinsam mit Andreas Schiel)