ÖKONOMIE III: ARMAGEDDON

Labor-Workshop 3

Wenn die AfD den Kanzler stellt…  

Der Workshop untersuchte Protektionismus, Deflation und Währungskrisen als Treiber für den hypothetischen Zusammenbruch der Weltwirtschaft im Jahr 2026. Retten wir den Euro, und lassen dafür Italien und Griechenland über die Klinge springen? Kann eine chinesische Immobilienblase den Weltmarkt lahmlegen? Prof. Dr. Peter Bofinger, dienstältestes Mitglied des Sachverständigenrates für Wirtschaft und Dr. Dirk Ehnts, Spezialist für Makroökonomie an der TU Chemnitz erforschen unsere Zukunft in einem Weltmarkt, der aus den Fugen gerät und in dem uns auch die D-Mark nicht mehr retten kann.

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

2018
– Bankenkrise in Italien, Italien verlässt den Euro

2019
– Spanien, Portugal & Griechenland verlassen den Euro

2020
– Paris, Berlin & Benelux schaffen Kerneuropa mit Finanzminister Schäuble

2021
– Handelskriege treffen die deutsche Automobilindustrie und die AfD holt bei der Wahl 25%

2022
– Le Pen wird Präsidentin, Kerneuropa zerbricht, Euro tot.

2023
– Deutsche Arbeitslosigkeit steigt durch Aufwertung der DM

2024
– Super Brexit führt zu geringerer Produktion / Banking Run in Deutschland

2025
– Regierungskrise in Berlin: keine regierungsfähige Mehrheit kommt zustande.  

 
 

Workshopleitung

 Peter Bofinger

Peter Bofinger

Prof. Dr. Peter Bofinger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg. Im März 2004 wurde er in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen (den sogenannten 'fünf Wirtschaftsweisen') und ist heute dienstältestes Mitglied. Sein Arbeitsgebiet im Rat ist die Europapolitik. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Europäische Integration, die Geld- und Währungspolitik und die Energiepolitik. Peter Bofinger promovierte im Jahr 1984 mit dem Thema „Währungswettbewerb“. Er ist Autor der Bücher „Wir sind besser, als wir glauben – Wohlstand für alle“ und „Zurück zur D-Mark? Deutschland braucht den Euro“ sowie des Lehrbuches „Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“.

 
 Dirk Ehnts

Dirk Ehnts

Dr. Dirk Ehnts ist Dozent an der Technischen Universität Chemnitz am Lehrstuhl für Makroökonomie, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Göttingen und València und promovierte sich mit einem Stipendium in Oldenburg mit summa cum laude. Er forscht über Geldtheorie, Makroökonomie und internationale Wirtschaft. In seinem Buch „Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive“ von 2014 stellt er die These auf, dass die Eurozone nur zwei Optionen hat: Rückkehr zu nationalen Währungen oder Einführung eines europäischen Finanzministeriums. 

 

MODERATION

 Stefan Reinecke

Stefan Reinecke

Stefan Reinecke lebt in Berlin und arbeitet als Autor vor allem für die Tageszeitung taz. Er studierte Germanistik und Politik und arbeitete zuvor als Redakteur für die Wochenzeitung Freitag und den Berliner Tagesspiegel. Zu seinen Publikationen zählen u.a. „Otto Schily. Vom RAF-Anwalt zum Innenminister. Biografie.“ (Hoffmann und Campe, 2003) und „Ströbele: Die Biografie.“ (Berlin 2016).

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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