Ökonomie I: Fiskalische und andere Götterdämmerungen

Labor-Workshop 1

Soziale und ökonomische Krisen als Folge einer fehlgeleiteten Politik.   

Die Geister von Reagan und Thatcher… Prof. Dr. Rudolph Hickel vom Lehrstuhl für Politische Ökonomie in Bremen untersucht, wie sich die Deregulierung der US Banken durch Trump und die Austeritätspolitik Deutschlands auf das weltweite Finanzsystem auswirken wird. Er meint, die Megakrise von 2026 unterscheidet sich in ihrer Dimension von der weltweiten Finanzmarktkrise ab 2007. Sie löst eine Mega-Krise des gesamten Systems aus, einschliesslich seiner politischen Institutionen und ihrer demokratischen Legitimation.

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

Hoppla! ... Offensichtlich hatte der Workshop 1 seine Hausaufgaben nicht gemacht. Das Plakat, das jeder Workshop nach der ersten Workshoprunde erstellen sollte, blieb leider unvollständig. Daher herrscht hier leider Leere. Bei den anderen Workshops wirst du etwas mehr Glück haben.

 
 

Workshopleitung

 Rudolf Hickel

Rudolf Hickel

Prof. Dr. Rudolf Hickel studierte als Stipendiant des Cusanus-Werks Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tübingen. Er beteiligte sich aktiv an der wirtschaftswissenschaftlichen Studienreform und am Aufbau der Universität Bremen. Dort wurde er 1971 zunächst Professor für Politische Ökonomie, mit dem Schwerpunkt Öffentliche Finanzen. 1993 wechselte er zum Lehrstuhl für Finanzwissenschaft. Von 2001 bis 2009 war er Direktor des Instituts Arbeit und Wirtschaft (IAW) der Universität Bremen, anschließend wurde er Forschungsleiter für „Wirtschaft und Finanzen“ am IAW.

 

Moderation

Mark Schieritz ist seit Januar 2008 bei der ZEIT, derzeit als Wirtschaftspolitischer Korrespondent in Berlin. Er studierte Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften an der Universität Freiburg sowie an der London School of Economics, wo er seinen Master of Science mit Auszeichnung erwarb. Von 2000 bis 2007 arbeitete Mark Schieritz als Redakteur bei der Financial Times Deutschland („FTD“) für die Bereiche Konjunktur und Finanzen in Hamburg, Berlin und Frankfurt. Bevor er zur ZEIT wechselte, war er in leitender Funktion im Frankfurter Büro der „FTD“ tätig. Er ist Autor zweier Sachbücher: „Die Inflationslüge“ und „Der Lohnklau“, erschienen im bei Droemer.

 Mark Schieritz

Mark Schieritz

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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ÖKONOMIE II: PATIENT ZERO – DER INDEXPATIENT DEUTSCHE BANK

Labor-Workshop 2

Too big to fail oder: Wie gefährlich ist die Deutsche Bank?  

Too big to fail? Können Deutsche Bank, Goldman-Sachs oder Credit Suisse die Weltwirtschaft lahmlegen? Mit Fokus auf die Deutsche Bank fragte Dieter Hein vom unabhängigen Analyse-Institut Fairesearch, ob Kontrollgremien wie Aufsichtsrat, Bafin und EZB in der Lage sind, die nächste Krise abzuwenden. Und was, wenn nicht…?! Wird die Deutsche Bank Patient Zero für die Finanzkrise von 2026?

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

2018
– Neue Strafzahlung (10 Milliarden Euro) & Entzug der US-Lizenz

2019
– Krise der schwarz-roten Regierung / Neuwahlen – in Koalition mit den Linken stellt sie den Kanzler / die Kanzlerin
– Einführung der DM/ Ausstieg aus der Eurozone / Kollaps der Eurozone

2020
– Aufspaltung der Bank / Abspaltung Investmentbank, da unprofitabel

2021
– Aufwertung der DM

2022
– Katar (?)/China steigen aus
– Neue Skandale werden aufgedeckt / Investoren und Kunden wenden sich ab

2023
– deutsche Exporte brechen ein
– Kredite von 100 Milliarden Euro fallen aus
– Streit und Kriegsgefahr in Europa

2024
– Staat steigt mit 51% zur Stabilisierung in die Bank ein

2025
– AfD-Regierung stützt Privatkunden und wickelt den Rest der Bank ab

 

Workshopleitung

 Dieter Hein

Dieter Hein

Dieter Hein gilt als der renommierteste unabhängige Bankenanalyst in Deutschland. Er analysiert seit über 25 Jahren deutsche Banken. Bis 2003 arbeitete er als Aktienanalyst für verschiedene deutsche und internationale Banken, u. a. die Commerzbank und den Credit Lyonnais. Dort war er zusätzlich auch Head of German Institutional Sales. Anfang 2003 gründete er zusammen mit vier weiteren Aktienanalysten das unabhängige Researchunternehmen fairesearch.

 

Moderation

Arne Storn ist Journalist und befasst sich seit vielen Jahren mit Banken und Finanzen. Er  hat in Marburg, Köln und Dublin Volkswirtschaftslehre sowie Politikwissenschaften studiert. Nach dem Diplom besuchte der Volkswirt die Deutsche Journalistenschule in München. 2003 ging er als Redakteur zur Financial Times Deutschland, 2004 wechselte er in die Wirtschaftsredaktion der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT.

 Arne Storn

Arne Storn

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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ÖKONOMIE III: ARMAGEDDON

Labor-Workshop 3

Wenn die AfD den Kanzler stellt…  

Der Workshop untersuchte Protektionismus, Deflation und Währungskrisen als Treiber für den hypothetischen Zusammenbruch der Weltwirtschaft im Jahr 2026. Retten wir den Euro, und lassen dafür Italien und Griechenland über die Klinge springen? Kann eine chinesische Immobilienblase den Weltmarkt lahmlegen? Prof. Dr. Peter Bofinger, dienstältestes Mitglied des Sachverständigenrates für Wirtschaft und Dr. Dirk Ehnts, Spezialist für Makroökonomie an der TU Chemnitz erforschen unsere Zukunft in einem Weltmarkt, der aus den Fugen gerät und in dem uns auch die D-Mark nicht mehr retten kann.

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

2018
– Bankenkrise in Italien, Italien verlässt den Euro

2019
– Spanien, Portugal & Griechenland verlassen den Euro

2020
– Paris, Berlin & Benelux schaffen Kerneuropa mit Finanzminister Schäuble

2021
– Handelskriege treffen die deutsche Automobilindustrie und die AfD holt bei der Wahl 25%

2022
– Le Pen wird Präsidentin, Kerneuropa zerbricht, Euro tot.

2023
– Deutsche Arbeitslosigkeit steigt durch Aufwertung der DM

2024
– Super Brexit führt zu geringerer Produktion / Banking Run in Deutschland

2025
– Regierungskrise in Berlin: keine regierungsfähige Mehrheit kommt zustande.  

 
 

Workshopleitung

 Peter Bofinger

Peter Bofinger

Prof. Dr. Peter Bofinger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg. Im März 2004 wurde er in den Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen (den sogenannten 'fünf Wirtschaftsweisen') und ist heute dienstältestes Mitglied. Sein Arbeitsgebiet im Rat ist die Europapolitik. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Europäische Integration, die Geld- und Währungspolitik und die Energiepolitik. Peter Bofinger promovierte im Jahr 1984 mit dem Thema „Währungswettbewerb“. Er ist Autor der Bücher „Wir sind besser, als wir glauben – Wohlstand für alle“ und „Zurück zur D-Mark? Deutschland braucht den Euro“ sowie des Lehrbuches „Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“.

 
 Dirk Ehnts

Dirk Ehnts

Dr. Dirk Ehnts ist Dozent an der Technischen Universität Chemnitz am Lehrstuhl für Makroökonomie, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen. Er studierte Volkswirtschaftslehre in Göttingen und València und promovierte sich mit einem Stipendium in Oldenburg mit summa cum laude. Er forscht über Geldtheorie, Makroökonomie und internationale Wirtschaft. In seinem Buch „Geld und Kredit: eine €-päische Perspektive“ von 2014 stellt er die These auf, dass die Eurozone nur zwei Optionen hat: Rückkehr zu nationalen Währungen oder Einführung eines europäischen Finanzministeriums. 

 

MODERATION

 Stefan Reinecke

Stefan Reinecke

Stefan Reinecke lebt in Berlin und arbeitet als Autor vor allem für die Tageszeitung taz. Er studierte Germanistik und Politik und arbeitete zuvor als Redakteur für die Wochenzeitung Freitag und den Berliner Tagesspiegel. Zu seinen Publikationen zählen u.a. „Otto Schily. Vom RAF-Anwalt zum Innenminister. Biografie.“ (Hoffmann und Campe, 2003) und „Ströbele: Die Biografie.“ (Berlin 2016).

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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ÖKONOMIE IV: DER WEG ZUR HÖLLE IST MIT GUTEN VORSÄTZEN GEPFLASTERT

Blockchain wird systemrelevant.
— Workshopszenario

Labor-Workshop 4

Was passiert, wenn Regulierung die Prozesse beschleunigt, die sie verhindern soll? 

Können unsere sozialen Protokolle mit den Algorithmen mithalten? Dr. Armin Haas vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung in Potsdam forscht zu viraler Ansteckung im Markt und fragt, wie viel uns die Geschichte des Marktes über seine Zukunft verrät. Sein Assistent Joseph Rini leitete den Workshop, der zwei unterschiedliche Szenarien auf dem Weg zur Krise entwickelte.

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

Version 1: 
2018
– Eskalation der Nordkorea Krise
2019
– Manöver Südkorea / China stoppt Außenhandel in Dollar im asiatischen Raum
2020
– Starker wirtschaftlicher Abschwung in in USA mit Auswirkungen auf Euro-Raum
2021
– Kompletter Zusammenbruch der Banken in USA & Europa
2022
– Länder in Afrika kündigen Handelsabkommen mit Europa und China
2023
– 1. gemeinsame afrikanische Währung / Export-Import-Ketten unterbrochen
2024
– massive weltweite Rezession. Zusammenbruch Welthandel, Renationalisierung des wirtschaftlichen Handelns
2025
– Aufhebung der internationalen Arbeitsteilung 

Version 2
2018

– Vertrauenskrise in Banken und Politik
2019
– Bitcoin / Blockchain wird systemrelevant
2020
– Krise der Banken
2021
– Spekulation der Banken mit Bitcoin
2022
– Wahlboykott / Legitimationskrise der Regierung
2023
– Bitcoin System kollabiert (DB Crash / Programmierungsfehler / Hacking) Banken und Wirtschaft brechen zusammen
2025
– Alle Systeme des gesellschaftlichen Lebens, Grundlagen funktionieren nicht mehr. 

 
 

Workshopleitung

 Armin Haas

Armin Haas

Dr. Armin Haas beschäftigt sich am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam mit der Frage, wie man zu einem ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltigen Finanzsystem kommen kann. In diesem Zusammenhang arbeitet er an Grundlagenfragen und erforscht, wie die kreditwirtschaftliche Steuerung in realen Volkswirtschaften praktisch funktioniert. Er fragt nach den Funktionsbedingungen, die eine nachhaltige Steuerung der Realwirtschaft ermöglichen bzw. bedrohen. Insbesondere untersucht er systemische Risiken, wozu er innovative Ansätze aus der Risikoforschung und den Systemwissenschaften nutzt. An der Universität Karlsruhe studierte Armin Haas Volkswirtschaftslehre, Mathematik und Philosophie, er absolvierte sein Diplom als Volkswirt und schrieb eine Doktorarbeit über die Möglichkeiten und Grenzen der Kartelltheorie.

 

Joseph Rini

 

Joseph Rini ist seit Mai 2017 am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam. Sein Forschungsinteresse gilt der Funktion des Wirtschaftssystems, wobei er insbesondere das Zusammenspiel von Finanzsystem und Realwirtschaft untersucht. In diesem Zusammenhang zielt er darauf, einen systemwissenschaftlichen Rahmen anwenden, um wirtschaftliche, finanzielle und soziale Trends zu verstehen. Joseph Rini hat einen Master-Abschluss in International & Development Economics von der HTW Berlin sowie einen Bachelor-Abschluss in Economics von der University of Toronto.

 

Moderation

Martina Kampmann ist Senior Policy Expertin für strategische Partnerschaften, „multi-stakeholder knowledge sharing” und “mutual learning networks” in verschiedenen Politikbereichen. Von 2013 bis 2014 war sie Senior Counselor der "Knowledge Sharing Alliance" (KSA) beim Generalsekretär der OECD. Zuvor war sie Senior Managerin bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Heute ist sie Senior Associate bei dem von Adrian Taylor gegründeten Unternehmen 4Sing Foresight to Strategy for Security and Sustainability in Governance. Sie steht zudem mit mehreren globalen Stadtnetzwerken und Initiativen der Technischen Universität Berlin in Verbindung. Martina Kampmann studierte Politikwissenschaft, International Affairs, Wirtschaftswissenschaften und Sozialgeographie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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RECHT & GESETZ: STAATSVERLUSTE?!

Verteilungsfragen sind Machtfragen.
— Prof. Dr. Kai von Lewinski

Labor-Workshop 5

Staatsbankrott ist nur der letzte Schritt in einem langen Prozess. Welche Regeln herrschen im Chaos und wer setzt sie um?

Prof. Dr. Kai von Lewinski lehrt Öffentliches Recht an der Universität Passau und kann die Folgen des Bankrotts für unsere Gesellschaft anschaulich beschreiben. Den Workshop eröffnete er mit folgenden Fragen: Ist der Verlust von staatlichen Handlungsmöglichkeiten und gar von Staatlichkeit das, was die Neo-Cons mit: "weniger Staat" gemeint haben? Führt der Weg zur Sanierung der Staatsfinanzen nur über den Zusammenbruch? 

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

2018
– Privatisierung Autobahn
– erfolgreicher Hackerangriff auf Wahl
– Mehr Polizei gegen wachsende Selbstjustiz
– Abschaffung der Schuldenbremse

2019
– Polen und Ungarn steigen aus der EU aus
– Öffentliche Dienste werden digitalisiert
– Arbeitspflicht für Sozialleistungen wird eingeführt
– Fortbildung für Digitalisierungverlierer

2020
– Verstaatlichung von Bahn, Wasser und Strom
– Zentralbank erhöht Negativzinsen
– Mehr Volksentscheide mit fiskaler Wirkung
– Spitzensteuersatz wird erhöht und Vermögenssteuer wird eingeführt

2021
– Mafiapate wird durch populistische Partei gewählt
– Aufkündigung des Generationenvertrags / Steuerfinanzierte Rente
– Abschaffung von DAAD und Goethe Instituten

2022
– Volksentscheide unter populistischer Regierung
– Deutschland feiert: 10.000 Tafel gegründet

2023
– Einberufung eines europäischen Bürgerkonvent
– Zivilbevölkerung engagiert sich für Angstprävention

2024
– China wird Hauptgläubiger der EU Staaten 

 

 

Workshopleitung

 Kai von Lewinski

Kai von Lewinski

Prof. Dr. Kai von Lewinski hat Rechtswissenschaft in Heidelberg, Berlin (Freie Universität) und Freiburg sowie Geschichte in Freiburg studiert. 2000 wurde er an der Universität Freiburg promoviert. Anschließend war er zunächst als Rechtsanwalt tätig. 2010 schloss er seine Habilitation an der Humboldt-Universität ab. Seine Habilitationsschrift behandelt den Staatsbankrott und dessen rechtliche Bewältigung. Trotzdem wurde er persönlich vom griechischen Anleiheschnitt im Jahr 2012 erwischt. Heute lehrt er Öffentliches Recht an der Universität Passau. In der Forschung widmet sich von Lewinski hauptsächlich der Konvergenz der Medien, der Freiheit von Information und dem Datenschutzrecht. Daneben arbeitet er auch im Bereich des Verfassungsrechts, der Staatslehre, des Katastrophenrechts und des Anwaltlichen Berufsrecht. Seit 2014 ist er Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs „Privatheit (und Digitalisierung)“, wo er seit 2017 stellvertretender Sprecher ist.

 

Moderation

 Karl-Michael Schmidt

Karl-Michael Schmidt

Karl-Michael Schmidt ist Rechtsanwalt und Partner in einer zivilrechtlich ausgerichteten Kanzlei, wo er überwiegend ausländische Mandanten in wirtschaftsrechtlichen Fragen berät. Er war 19 Jahre Geschäftsführer des Instituts für Anwaltsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Adjunct Professor am College of Law and Justice der Victoria University, Melbourne sowie Dozent an der Hochschule Osnabrück.

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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RISIKOMANAGEMENT: GUTER RAT – NOTVORRAT ...

Labor-Workshop 6

Kann man sich gegen systemische Risiken versichern? Kann man sich überhaupt schützen?  

Workshopleiter Prof. Dr. Volker Deville, nach 28 Jahren bei der Allianz Versicherungsgruppe, spielte mit Wild Cards: Ein Ausbruch der Phlegräischen Felder in Italien oder ein Durchbruch bei der Tumorforschung, der das Rentensystem endgültig zum Erliegen bringt. Die Versicherer sind Experten für das Unerwartete, dafür entwickeln sie Modelle. Sind sie die neuen Auguren?

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

Szenario 1: Langlebigkeit
2018
– Medikament gegen Tumorzellen wird erfunden. Identifiziert und zerstört Tumorzellen. 

2019
– Einführung des Medikaments in Industrieländern

2021 / 22
– Erhöhung der Lebenserwartung um 2 Jahre

2023
– Erste Anzeichen einzelner Zusammenbrüche kleinerer Pensionsfonds und Rentenkassen. Sparpläne sind z.T. nicht haltbar

2025 
– Rentensystem kollabiert (staatlich und privat) Umlageverfahren reichen nicht mehr aus sondern müssen mit Steuergeldern erhöht werden. Populismus greift um sich. Mobbing gegen alte. Krieg der Generationen. Selbstmordrate unter alten Menschen steigt. 

Szenario 2: Cyber
2018

– Häufung von Datenfehlern (Wahlen, Finanzen…) Ursache Unbekannt, Mehr IT Versicherungen

2020
– China & Afrika Entwickeln Alternatives IT System & Crowd Movements mit Alternativen Werten

2022
– Ausfälle von Smartcards für autonome Autos, Zahlsysteme, Smart Homes

2024
– Simultane Terroranschläge auf internationale Finanz-Server-Hubs 

 

Workshopleitung

 Volker Deville

Volker Deville

Prof. Dr. Volker Deville, Mathematiker und Ökonom, war ab 2005 Executive Vice President der Allianz SE und von 2015 bis 2017 Leiter Zukunftsthemen der Allianz Deutschland. Zur Zeit lehrt er lehrt Governance und International Management an der Uni Bayreuth.

 

Moderation

Marie Sagenschneider studierte Philosophie/Geschichte/Italienisch und Politische Wissenschaften. Seit 1991 arbeitete sie RIAS Berlin (später Deutschlandradio), moderierte zahlreiche Sendungen und entwickelte die Sendung „neonlicht“. 2002 erschien ihr Buch „50 Klassiker. Prozesse. Berühmte Rechtsfälle von der Antike bis heute“ (Gerstenberg Verlag). Seit Juni 2017 leitet Marie Sagenschneider die Abteilung Aktuelle Kultur beim Deutschlandradio Kultur in Berlin und betreut die Sendungen „Radiofeuilleton“ und „Fazit“.

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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ENERGIEWANDEL

Labor-Workshop 7

Nach dem Öl  

Transnationale Unternehmen müssen auf die Zukunft schauen – objektiv und analytisch. Konflikte und Turbulenzen können auftreten, aber wo und wann werden sie das tun? Die Zukunft ist ungewiss, aber eines ist klar: Wir stehen vor einem kritischen Energiewandel, der die von uns verwendeten Energiearten grundlegend verändern wird. Und wie wir Energie nutzen, sowohl global als auch lokal, wird tiefgreifende Auswirkungen auf den Klimawandel haben.

Wir befinden uns an einem Scheideweg und durchlaufen weitere kritische Übergänge in der Weltwirtschaft, in der Geopolitik und in der Regierungsführung. Dr. Cho Khong und Geraldine Wessing sind Mitglieder des Szenario-Teams von Royal Dutch Shell. Von London aus schaffen sie fokussierte und globale Szenarien für die radikalen Veränderungen, mit denen ihr Unternehmen - und damit wir alle - konfrontiert sind.

 

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

2019
– Hackerangriff auf Stromnetz in Dänemark und Deutschland führt zu Blackout 

2020
– Gas aus Russland umgeht Polen
– Brexit und Polexit führen zur Renationalisierung der EU und damit zur
– Dezentralisierung der Energieversorgungssysteme.

2020
– US-Wahlen Ivanka gewinnt und erzwingt einen grünen Plan
– Pariser CO2-Steuererhöhung in den USA
– Protektionistische Handelskriege 

2023
– PV-Produktion wird billiger - Lithium-Preise steigen
– China entwickelt Batterien - Volatilität des Ölmarktes nimmt zu 

2024
– Mittlerer Osten in turmOIL
– NOPEC kürzt Ölversorgung der EU 

 

Entwickeltes Szenario – Die Krise ab 2026:

2025
– Nordostafrikanischer Staatsstreich, um chinesisch kontrollierte Energie in die Infrastruktur zurückzuholen > verursacht chinesische Intervention
– auf Märkten herrschen extreme Unruhen
– unheilbare Krebserkrankungen bei Öl-, Kohle- und Atomarbeitern führen zum Streik
– Sinkende Ölpreise > Rekordtiefststand

2026
– konsequente Einschränkung des Energieverbrauchs in Europa und den USA
– Machtrationierung führt zu weit verbreiteten Unruhen
– 50% der konventionellen Kraftwerke in Europa und den USA werden aufgrund von Kühlproblemen abgeschaltet.
– Großer Hackangriff auf Finanzinfrastruktur > Unruhen
– Großer Hackangriff auf Energieinfrastruktur
– Große Rechenzentren brechen zusammen
– Energieknappheit führt zu drastischem Rückgang des BIP > Finanzkrise verschärft sich

 

Workshopleitung

 Cho-Oon Khong

Cho-Oon Khong

Dr. Cho-Oon Khong ist Chief Political Analyst im Global Business Environment Team von Shell International mit Sitz in London und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Leitung und Beratung von Länderszenarien.  Cho berät die Shell-Gruppe zu politischen Trends und politischen Risiken und leitet die externen Umweltbewertungen für die Länderbewertungen von Shell. Cho ist ein aktiver Szenariopraktiker, der Szenarien im Zukunftsdenken verwendet. Er hat an einer Reihe von Szenarioprojekten mit internationalen Organisationen, Regierungen, Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen auf der ganzen Welt gearbeitet.  Er ist Associate Fellow der Said Business School, University of Oxford, wo er als Mitglied der Kernfakultät des Oxford Scenarios Programme lehrt. Er ist Mitglied des Brains Trust der Evian Group, IMD, Lausanne und Mitglied der Academy Adjunct Faculty, Chatham House.

 
 Geraldine Wessing

Geraldine Wessing

Geraldine Wessing kam 2013 zum Szenario-Team, nachdem sie seit 2005 bei Shell in verschiedenen Funktionen tätig war, unter anderem in den Abteilungen Government Relations und Corporate Security des Unternehmens. Innerhalb des Szenario-Teams ist Geraldine eine von zwei politischen Analysten, die Länder-, Regional- und Führungskräfte bei ihren strategischen und Portfolio-Entscheidungen durch (geo-)politische Analysen und die Erstellung von Länder- und/oder Themenszenarien unterstützt. Geraldine ist auch die interne Szenariotrainerin des Teams, die den Kollegen, die neu im Szenario-Team und in der Strategiefunktion sind, sowohl einführende als auch immersive Szenario-Erfahrungen bietet. Sie studierte Betriebswirtschaft und Geschichte an der Universität Leiden und machte ihren Master in Internationalen Beziehungen am King's College London.

 

Moderation

 Christiane Grefe

Christiane Grefe

Christiane Grefe studierte Journalismus und Politik in München. Sie arbeitete als freie Journalistin für Nature, Geo und das Magazin der Süddeutschen Zeitung. Bis 1999 war sie Mitarbeiterin der ZEIT. Sie ist Autorin mehrerer Bücher - zuletzt: "Global Gardening. Bioökonomie – Neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?". Sie ist auch Co-Autorin: "Was tun: Demokratie versteht sich nicht von selbst". (beide erschienen im Verlag Antje Kunstmann).

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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WETTER: EINE NEUE REALITÄT

Das Wetter lässt der Welt keine Pause.
— Kai Kornhuber, Workshopleiter

Labor-Workshop 8 #Wetter

Welche Rolle spielt jeder Einzelne in einem chaotischen System? 

Alle Reden vom Klima, das Team aus der Arbeitsgruppe Earth Systems Analysis am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung redet auch vom Wetter. Extreme Sommer, extreme Winter – die Vorboten des Klimawandels. Wann ist der "Point of No Return"? Wann ist Extremwetter Normalität und wir treten den geordneten Rückzug ins Binnenland an?

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

2018
– Ernteausfälle & Wasserknappheit im Iran.
– Bürgerkrieg und Flucht in Nachbarländer (z.B. Georgien)
– Solidarität in Zivilbevölkerung zwischen Afghanistan und Pakistan

2019
– EU macht die Grenzen dicht
– EU gründet EU Armee
– Ruck nach rechts in EU

2020
– Monsun setzt aus / Dürre in Süd-Asien
– Flucht in Nachbarländer, Unruhen
– Anstieg der Preis für Grundnahrungsmittel
– Textilindustrie in Südasien bricht zusammen / Konkurs von Unternehmen (H&M etc.)
– Hungersnot & Hitze: 100.000 Tote
– Kapitalflucht

2021
– Iran wird zu einem Failing State
– Nato schaltet sich ein (stellt fest, Iran ist doch eine Atommacht?)
– neue Jugendbewegungen
– neue Klimaabgabe (Soli-Beitrag) in Textilindustrie eingeführt (im Westen)
– Hilfsprojekte: Eisberge für Pakistan

2022
– Krieg zwischen Pakistan und Indien
– Verstaatlichung des Wassers (Wasserlobby)
– Wettermanipulation

2023
– starke Regenfälle überfluten weite Teile Europas
– Lokale Solidarität: Bürgerinitiativen / lokale Solidarität / unabhängige regionale Einheiten gegen staatliche Anordnungen
– Infrastruktur bricht zusammen
– Produktionsstopps
– Radikalisierungen / Spaltungen / Enklaven -> Entdemokratisierung

2024
– Hitzewelle in USA / Hitzetote
– Ernteausfälle
– Infrastruktur bricht zusammen
– fehlende Kühlung führt zu Unglück in Nuklearanlage
– Rückversicherer verweigern Auszahlung
– EU zerfällt in Nationalstaaten  

 

Entwickeltes Szenario – Die Krise ab 2026:

2025
– Hitzewelle in Europa und den USA
– weltweite Finanzkrise; extreme soziale Spaltung

2026
– Super Gau: Kernkraftwerk Kundakulam an der Südspitze Indiens wird bei einer Sturmflut überschwemmt.
– 1 Mrd. Menschen sind auf der Flucht nach Norden

 

Workshopleitung

 Kai Kornhuber

Kai Kornhuber

Kai Kornhuber beschäftigt sich nach Abschluss des Physik-Studiums an der Freien Universität Berlin im Rahmen seiner Promotion am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung mit ungewöhnlichen Phasen der starken Höhenwinde und ihrer Verbindung zu globalen Hitzewellen und Starkregen-Ereignisse der letzten Jahre. Wenn diese Winde stark Mäandern führen sie zu synchron auftretenden Extremwetterereignissen in der gesamten Hemisphäre mit schwerwiegenden Folgen. Kern seiner Arbeit ist es diesen Mechanismus in einer sich erwärmenden Welt besser zu verstehen.

 

 
kretschmer.png

Marlene Kretschmer ist Diplom Mathematikerin und promoviert am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung im Bereich Atmosphären-Physik. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die dynamische Interaktion zwischen Stratosphäre und Troposphäre im Winter und deren Auswirkung auf Extremwettereignisse. Sie verwendet dabei insbesondere Machine Learning Methoden und Causal Discovery Algorithmen, um kausale Prozesse in Zeitreihen zu detektieren und vorherzusagen.

 

 
lehmann.png

Jascha Lehmann ist promovierter Klimaphysiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Analyse von dynamischen Änderungen in der Atmosphäre und deren Einfluss auf Wetterextreme wie Hitzewellen und Starkregen. Er arbeitete als wissenschaftlicher Referent des Direktors bevor er 2017 die Co-Projektleitung einer Nachwuchsgruppe übernahm. Seit 2016 arbeitet er zudem für den Wissenschaftstransferbereich des Instituts.

 

 
molnos.png

Sonja Molnos ist Doktorandin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich insbesondere mit den Folgen der Klimaerwärmung und verwendet diesbezüglich ein statistisch-dynamisches Atmosphärenmodell, welches im PIK entwickelt wurde. Des Weiteren analysiert sie Änderungen großräumige Zirkulationsmuster der Atmosphäre die möglicherweise Veränderungen von Häufigkeit & Intensität der Wetterextreme erklären können.

 

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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GEOPOLITIK: SCHNITTSTELLEN

Allgemeine Erosion der Globalisierung verstärkt die Rückkehr zum Regionalismus.
— Workshopszenario
 

Labor-Workshop 9 #Geopolitik

Krieg und Frieden und wer kann sich das leisten?   

Geopolitik – die Politik des Raumes. Ist der Traum der Welt ohne Grenzen bereits ausgeträumt und wir reden wieder von lokalen Hegemonialmächten, Zugang zu Wasserwegen und einem Weltkrieg, der im Weltall ausgetragen wird? Dr. Rodger Baker von Stratfor, der diesen Workshop leitete, berät Regierungen, Geheimdienste und Konzerne, die über Krieg und Frieden entscheiden müssen.

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

"Eine Rückkehr zum Regionalismus"
kurz gesagt: Erosion der Globalisierung und liberale Weltordnung als Vorteil ... Das Schwinden von Superkräften und die zusätzlichen klimatischen und technischen Krisen erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Region. Dies wird angetrieben durch die Beschleunigung der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien.

2018
– Twitter Twit: Nordkoreanischer Raketentest geht schief. Trump twittert: "Nordkorea kann nicht 2 Raketen abfeuern", eine fällt auf Japan
– Große Avocado-Krise: Sturm führt zu Avocado-Mangel und Israel dehnt Avocado-Landwirtschaft nach Palästina aus. EU beschließt Sanktionen gegen Israel
– China verlagert Energie von fossilen auf erneuerbare Energien, Suche nach neuen Speichertechnologien beginnt
2019
– Überschwemmung in Bangladesch / Flüchtlingsströme entfachen Spannungen
2020
– technologische Revolution: Durchbruch bei der Speicherung erneuerbarer Energien
2020 - 2022
– Asiatischer Frühling
2021
– Kältewelle in Nordeuropa zerstört Ernten und führt zur Abhängigkeit von Südeuropa
– Israel ändert seine Politik als Reaktion auf EU-Sanktionen und US-Druck
2022
– rechter Wahlsieg in Frankreich / Blockbildung
2023
– 9 ständige Mitglieder im UN-Sicherheitsrat / Konflikt führt zur Schließung
2024
– Schlechte Ernte in Kasachstan / Hungersnot in Russland // Pragmatische Auflösung der EU
– Große Dürre in Subsahara-Afrika / Neue Flüchtlingskrise
2025
– Abwarten und Tee trinken!

 
 

Workshopleitung

 
 Rodger Baker

Rodger Baker

Dr. Rodger Baker leitet die strategische Analyse und den Prognoseprozess für Stratfor, ein in Austin, Texas, ansässiges Unternehmen, das weltweit tätige Einzelpersonen und Organisationen in objektiver geopolitischer Intelligenz und Analyse berät, die die zugrunde liegende Bedeutung und die zukünftigen Auswirkungen von aufkommenden Weltereignissen aufzeigt. Er entwickelt maßgeschneiderte Berichte für Kunden und liefert häufig Briefings für Führungskräfte bei Investoren, Unternehmen und Universitäten auf der ganzen Welt, von der National Defense University in Peking bis hin zu Finanzinstituten in New York. Er wird regelmäßig zu Gesprächen und Podiumsdiskussionen in China, Japan, Thailand, der Mongolei und Südkorea eingeladen und tritt häufig als Experte in wichtigen Medien auf. Stratfor war eine der ersten Organisationen, die die wachsenden Probleme mit der chinesischen Wirtschaft erkannte, wobei Rodger Baker die Bewertung des Unternehmens anführte. Bevor er zu Stratfor kam, studierte und arbeitete Herr Baker in Südkorea und schloss sein Studium mit Auszeichnung am Southampton College der Long Island University ab. Er hat auch einen Master-Abschluss in Militärgeschichte von der Norwich University, der ältesten privaten Militäruniversität der Vereinigten Staaten.

 

Moderation

 Angela Wilkinson

Angela Wilkinson

Dr. Angela Wilkinson ist eine führender Expertin für strategische Vorausschau und Szenarienplanung, die sich auf die Praxis und Wissenschaft des globalen Zukunftsdenkens und -designs spezialisiert hat. Sie unterstützt Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und vielen anderen Wirtschaftszweigen bei der strategischen Beratung. Zuvor war Wilkinson unter anderem als Head of Strategic Foresight, OECD; Director of Futures Research and Scenarios, University of Oxford; Shell Global Business Environment ("Shell-Szenarien") tätig. Derzeit ist sie Senior Director of Scenarios and Business Insights, World Energy Council www.worldenergy.org

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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ARBEIT: ZUKUNFT OHNE ARBEITGEBER?

Die Alten haben versagt.
— Workshopszenario

Labor-Workshop 10 #Arbeit

Zukunft der Arbeit – auf dem Weg in den Crash des Finanzsystems. Holokratie, Automatisierung, flexible Arbeitsformen, virtuelle Teams, lokale Produktion, Cult of Less, Armut oder Verzicht?  

In 10 Jahren wird es keine Arbeitsplätze im Bereich von Logistik und Retail geben. Und das ist nur die Robotik. Was passiert mit den Juristen, Bankangestellten und Medizinern, wenn künstliche Intelligenz den Markt übernimmt? Können wir uns darauf vorbereiten? Workshopleiterin Cornelia Daheim von Future Impacts leitet die deutsche Vertretung des "Millenium Project", das jährlich den "State of the Future" Report zur Zukunft der Arbeit veröffentlicht.

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Ergebnisse Workshopsession I

2018
– Massenhaftes Burn-out & Bore-out // Türkei öffnet Grenze nach Europa, dadurch massive Völkerwanderung

2019
– Streik der Fachkräfte und Pflegeberufe // Chinesische Autoindustrie überholt die westliche

2020
– Hacker legen die größten Online Business Platformen lahm

2021
– Die Blase neu geschaffener Bullshit Jobs platzt
– Automatisierung in europäischer Industrie führt zu Massenarbeitslosigkeit
– Immense Arbeitslosigkeit in Schwellenländern durch Rückwanderung der Produktion

2022
– Überregulierung legt Europas Wirtschaftskraft

2023
– Um Europa wird eine Mauer gebaut / neue Selektion von Arbeitskräften
– Hungergames um die letzten Arbeitsplätze

2024
– Zusammenbruch von Influencer Marketing
– Überalterung Deutschlands durch ausbleibende Arbeitsmigration

2025
– Digitale Identität führt zur Entfremdung vom Körper (Depression) 

2026
– Globaler Zusammenbruch der digitalen Welt durch Cyber Terror

 

Entwickeltes Szenario – Die Krise ab 2026:

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2027
– Kollaps der "klassischen" politischen Systeme
– Echtzeit-Demokratie durch Big Data
– Generationskonflikt, Aufspaltung in: 
a) digital natives: sind nicht im System gefangen, nutzen digitale Welt, um Neues aufzubauen; collaborative commons
b) Nicht digital natives: Aussteiger, versuchen post-kapitalistische Selbstversorgung
c) Desorientierte: Arbeitslose

2028
= 4.0
– "Die Alten haben versagt"
– Durch Echtzeit-Demokratie und Big Data: andere Bündnisse/Tandems in 2028 (oder: neues '68)

 

 

Workshopleitung

 Cornelia Daheim

Cornelia Daheim

Cornelia Daheim beschäftigt sich seit 2000 als beratende Zukunftsforscherin mit der Zukunft, heute mit dem eigenen Unternehmen Future Impacts. Sie unterstützt Organisationen, die nach vorne schauen und Zukunft gestalten wollen – vom Europäischen Parlament bis zur Evonik – mit Trendanalysen und Szenarioprozessen. Zudem leitet sie ehrenamtlich den „German Node“ des Zukunftsforschungs-Nonprofits „The Millennium Project“, das jährlich den „State of the Future Report“ veröffentlicht. Ihre Schwerpunkte sind besonders die Zukunft der Arbeit und der gesellschaftliche Wandel, aber auch die Zukunft von Energie und Klima. Cornelia Daheim praktiziert mit Leidenschaft selbst neue Arbeitsformen in virtuellen Teams.

 

Moderation

 Leon Krenz

Leon Krenz

Leon Krenz ist selbstständiger Videoredakteur, Trainer und Berater. Er hat sich auf alle Fragen rund um die Kommunikation von Zukunftsbildern, 360°-, Mobile- und Socialvideo spezialisiert. Von Berlin aus arbeitet er international als Workshopleiter und Videojournalist und berät Medienhäuser in Videostrategiefragen. Sein fachliches Können hat er neben der praktischen Arbeit als Journalist, unter anderem bei ze.tt (Zeitverlag), dem öffentlich rechtlichen Rundfunk, durch ein Studium zum Diplom-Technikjournalisten und in der Trend- und Zukunftsforschung gesammelt.

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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IDENTITÄTEN: HEISSE LUFT

Labor-Workshop 11 #Identitäten

Geschichte wiederholt sich nicht buchstäblich, sondern als Farce.  

Der Leiter dieses Workshops, Dr. Martin Burckhardt, hat mit dem Roman "Score" seine eigene Vision von einer Gesellschaft entworfen, in der Spiel und Arbeit identisch sind. Nach dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft wird unsere Identität Sinnstiftung und Währung zugleich. Können wir konsumieren, was wir nicht produzieren? 

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Plakat

2018 
– Abschaffung des Bargelds

2019 
– Grundeinkommen wird eingeführt

2020 
– Rentenrevolte: Rentenerhöhung um 100%

2021 
– Einführung eines digitalen Scores pro Person (Schufa 4.0) 

2022 
– Alle Menschen bekommen ein Chip Implantat

2023 
– Revolte gegen den Chip

2024 
– System wird gehack 

2025 
– Abschaffung der Banken mangels Funktion
 

 
 

Workshopleitung

 Martin Burckhardt

Martin Burckhardt

Dr. Martin Burckhardt lebt in Berlin. Als Autor und Kulturtheoretiker verfasste er diverse Bücher zur Genealogie der Maschine. Zuletzt erschienen folgende von ihm verfasste Werke: Digitale Renaissance. Manifest für eine neue Welt. (Metrolit, 2014), der Roman Score (Knaus, 2015) sowie Alles und Nichts. (gem. mit Dirk Höfer, Matthes & Seitz 2015). Im Herbst 2018 wird Matthes & Seitz sein neustes Buch „Die Philosophie der Maschine.“ herausbringen.
martin-burckhardt.de

 

Moderation

 Svenja Flechtner

Svenja Flechtner

Svenja Flechtner ist Ökonomin an der Europa-Universität Flensburg. Sie beschäftigt sich mit wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten und deren Auswirkungen auf gesellschaftliche Entwicklungen. Insbesondere interessiert sie sich für die Frage nach der Gestaltung zukunftsfähiger Ökonomien, die sozial und ökologisch nachhaltig sind. Svenja Flechtner studierte Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien sowie Staatswissenschaften in Passau und Paris und promovierte an der Europa-Universität Flensburg.

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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ELITE & DEMOKRATIE: ROLLE RÜCKWÄRTS

Der Wasserpreis steigt auf 2 Euro pro Liter.
— Workshopszenario

Labor-Workshop 12 #Elite&Demokratie

Die Eliten in den meisten wichtigen Ländern haben die Ursachen der letzten Krise nicht wirklich begriffen oder begreifen wollen.

Die deutschen Eliten, so das Resultat einer umfassenden Studie von 2012, sehen die Ursache der Finanzkrise nicht in der Deregulierung des Finanzsektors, sondern in den hohen Staatsverschuldung, mit den entsprechenden Konsequenzen (siehe Griechenland). 

Der Workshopleiter Michael Hartmann ist Soziologe und forscht zu der Rolle der bundesrepublikanischen und europäischen Leistungselite. Bleiben angesichts der Selbstrekrutierung dieser Führungszirkel Chancengleichheit und Verteilungsgerechtigkeit leere Versprechen? Und wie verstärkt die soziale Immobilität eine neue Wirtschafts- und Finanzkrise? 

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise: 

Plakat

2018 
– /

2019 
– Katalonien wird unabhängig

2020 
– Wiederwahl von Trump

2021 
– Stuttgart 21 / Eskalation der Proteste gegen Regierung & Autoindustrie

2022 
– Staatsbankrott Italiens

2023 
– Bedingungsloses Grundeinkommen wird durch Volksentscheid in der BRD eingeführt

2024 
– Machtvakuum nach Putin
– 3. Wahlperiode für Trump nach Verfassungsänderung

2025 
– Aktienkurse der Automobilindustrie in der BRD brechen ein
– Gesundheitssysteme in Griechenland und Rumänien brechen ein

2026
– China zwingt den Dollar in die Knie
 

 

Entwickeltes Szenario – Die Krise ab 2026:

2026
– Der Wasserpreis steigt auf 2€ pro Liter
– Massenmigration in USA & Europa

2027
– Ende von Schengen, Bau von Zäunen und Checkpoints
– Bewegung "Solidarität Global" gründet sich
– bei Europa-Wahlen wird "Solidarität Global" stärkste Kraft
– lokale/regionale Shared Economy, autarke Lebensgemeinschaft über nationale Grenzen hinweg

2028
– Bürgerkriege weltweit (Eliten von allen Seiten bedroht, Anarchie)
– Neugründung der "United Future" (weg vom Nationalstaat hin zum Weltbürgertum)
– Weltbürgerpass wird eingeführt

 
 

Workshopleitung

 Michael Hartmann

Michael Hartmann

Michael Hartmann ist Professor i.R. für Soziologie an der TU Darmstadt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Eliten-, Management- und Hochschulforschung im internationalen Vergleich. Er studierte Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie, Psychologie, Geschichte und Germanistik in Marburg und Hannover. Auf das Studium folgte 1979 die Promotion und 1983 seine Habilitation. Von 1999 bis 2014 war er Professor für Soziologie an der TU Darmstadt. 2002 erhielt er den Thyssen-Preis für den besten sozialwissenschaftlichen Aufsatz des Jahres und 2008 den Preis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie. Zu seinen Buchveröffentlichungen (alle im Campus Verlag) gehören: „Der Mythos von den Leistungseliten“ (2002), „Elitesoziologie“ (2004), „Eliten und Macht in Europa“ (2007), „Soziale Ungleichheit – Kein Thema für die Eliten?“ (2013), „Die globale Wirtschaftselite. Eine Legende“ (2016).

 

Moderation

 Susanne Dickel Foto: Maria Menzel / IntoVR

Susanne Dickel
Foto: Maria Menzel / IntoVR

Susanne Dickel ist Video-Journalistin und Co-Founderin von Into-VR. Sie ist fasziniert davon, neue Arten des Storytellings auszuprobieren. Seit 2015 gilt das vor allem für 360°-Videos und VR. Mit ihrem Kollegen Martin Heller gründete sie deshalb 2016 das Startup IntoVR. Susanne Dickel hat schon in den verschiedensten Situationen gefilmt: mit einer Zeitzeugin der Massaker von Srebreniza, während einer Operation an der Charité, aber auch für eine Reisereportage über die Inseln Kroatiens. Aber sie teilt ihr Wissen auch gern als Trainerin und Speaker, beispielsweise bei der VR Now Con oder re:publica. 2015 wurde sie unter die “Top 30 unter 30”-Nachwuchsjournalisten gewählt und ihr Film “Der Geiger” über die Flüchtlingskrise in Griechenland wurde für den Deutschen Webvideopreis 2016 nominiert.

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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LANDWIRTSCHAFT: KAFFEEKNAPPHEIT UND ANDERE UNANNEHMLICHKEITEN

Let them eat money
— Workshopteilnehmerin

Labor-Workshop 13 #Agriculture

Wie weit sind wir von einer Zeit entfernt, in der die Menschen in Europa Hunger leiden? 

Der Workshop, geleitet von Dr. Ariella Helfgott und Patrick O'Reilly vom Environmental Change Institute der University of Oxford, entwickelte sein Szenario aus bestehenden Trends in der Nahrungsmittelproduktion und -distribution mit besonderem Fokus auf ökonomische, klimatische und Landnutzungsfaktoren.

Ausgangsbasis für das entwickelte Szenario waren "Unannehmlichkeiten", Engpässe bei bestimmten Rohstoffen, die durch lokale klimatische und ökonomische Effekte verursacht werden. Doch was für "uns" – die Industrienationen – als Unannehmlichkeit empfunden wird, ist eine Katastrophe für die Menschen in den schwächeren Zonen. Aber auch in Europa könnte das Undenkbare vor der Tür stehen: schwere Nahrungsmittelknappheit, Qualitäts- und Nährwertverlust unserer Lebensmittel. 

Der Workshop entwickelte im Laufe des Workshoptages eine rebellische Kraft. Vor allem im Plenum haben sich die Vertreter dieses Workshops gegen den vorherrschenden Ökonomiediskurs aufgelehnt und versucht, immer wieder auf auftretende Engpässe in der Nahrungsmittelproduktion hinzuweisen. Schließlich verfassten sie ein Manifest und gründeten eine Terrororganisation: "Let them eat money".

 

Entwickeltes Szenario – Auf dem Weg zur Krise 2018-2025

 Plakat

Plakat

2018 – Landwirtschaftliche Betriebe brechen europaweit zusammen (Konsolidierung des Agrarsektors) // Chinesisches Landgrabbing zwingt den ersten afrikanischen Staat in die Knie

2019 – "Fish Babies": Geburtsfehler im Zusammenhang mit Meeresverschmutzung // "Robo Bees": In Europa werden Mikrodrohnen für die Bestäubung genutzt //
Katastrophale Auswirkungen von PBA //
europaweite Hysterie um Lebensmittelsicherheit

2020 – Weizenkrise in Europa // Fischkrise in Europa (kein Weizen und kein Fisch in Europa und Nordafrika) // Wir brauchen ein Welternährungsabkommen // Fehlende Lieferungen aus internationalen Quellen aufgrund des Klimawandels und der geopolitischen Krise // CAP SCRAPPED! Schwache EU, Politikvakuum, Vertrauensverlust in Unternehmen

2021 –  HOT & HANGRY Anhaltende Nahrungsunruhen in der Adria (massive Nahrungsmittelknappheit in Südeuropa) // SÜDLICHE INVASION Massenwanderung von Süden nach nach Nordeuropa // Nahrungsmittelexporte sinken, da sich die Nationen für protektionistische Maßnahmen entscheiden

2022 – Schweden wählt erste faschistische Regierung

2023 – Aufstieg des Faschismus im Norden

2024 – EURO DELETED

2025 – Monsanto-Hauptquartier wird von Ökoterroristen bombardiert // Globaler Server wird abgeschaltet

 

Entwickeltes Szenario – Die Krise ab 2026

2026 – "LET THEM EAT MONEY" (Krise)
Jan. 2026 Russische Brotkorb-Krise // Feb. 2026 Fischerei-Krise in Bangladesch / Hungersnot in China / Dürre in Südsahara // März 2026 Ernteausfall in USA durch Flut

Krise: große Nahrungsmittelproduzenten können lokale Nachfrage nicht decken, Handel bricht ein, Import aus tropischen Anbaugebieten ist keine Option

"Eat Money"-BEWEGUNG
* Lebensmittel und Getränke werden durch Münzen und Banknoten ersetzt.
* Wasserversorgung wird abgeschaltet
* Straßensperren und Sitzblockaden

MANIFEST
Eine Graswurzelbewegung hat ein Manifest verfasst:
* Wir besitzen unsere Samen
* Wir besitzen unser Land
* Wir re-regionalisieren die Produktion und den Verzehr von Lebensmitteln

AKTIONEN
* Überfall auf Amtseintritts-Feier (Geld und Essen)
* Rückgewinnung von Land für die Selbstversorger-Landwirtschaft
* Hacking der Nahrungsmittellogistik-Systeme, um Lebensmitteltransporte umzuleiten.
* Hacking der Landwirtschaftlichen IKT-Systeme
* Befreiung von Tieren

 

Workshopleitung

 Ariella Helfgott

Ariella Helfgott

Dr. Ariella Helfgott ist Senior Research Fellow am Environmental Change Institute der University of Oxford und Assistant Professor am Copernicus Institute for Sustainable Development der Universität Utrecht. Sie ist Mitglied der Food Systems Research Group der University of Oxford. Sie ist die Hauptforscherin des CGIAR Climate Change Agriculture and Food Security (CCAFS) Systemic Integrated Adaptation Research Program. Ariellas Forschung erstreckt sich von der konzeptionellen und mathematischen Modellierung von Systemresilienz und Anpassungsfähigkeit bis hin zu partizipativen Ansätzen zum Aufbau von Resilienz und Anpassungsfähigkeit vor Ort. Während sie eine formelle Ausbildung zur Mathematikerin und Ingenieurin erhielt, konzentriert sich ihre aktuelle Arbeit auf die Integration technisch-analytischer, philosophisch-hermeneutischer und managementadministrativer Disziplinen, um eine gerechte und nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

 
 George Garbutt

George Garbutt

George Garbutt ist Forscher am Environmental Change Institute der University of Oxford und Mitglied der Food Systems Research Group der University of Oxford. George absolvierte eine Ausbildung zum Maschinenbauingenieur und Techno-Anthropologen. Seine Arbeit vereint Erfahrungen, die sich auf darauf konzentrieren, die sozio-technischen Ansammlungen von Wasser- und Sanitäranlagen in ländlichen Gemeinden in Sierra Leone, partizipative Wasserbewirtschaftung und -planung vor Ort, organisatorische Kapazitätsentwicklung sowie Zugänglichkeit und Kontroversen in der Architektur zu untersuchen.

 

Zur Vorbereitung auf den Workshop für die TeilnehmerInnen und als Diskussionsgrundlage hatten die Workshopleiter im Vorfeld ein erstes Szenario entwickelt. Als Anregung und Vorschlag. Das vollständige Workshop-Paper zur Vorbereitung kann man sich hier noch einmal ansehen.

 
 

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